don’t look at me like I am a monster

08. 06. 2006 um 17:12 Uhr von thalau

Auch wenn die Tool-Show aus der Columbiahalle in die Arena verlegt wurde…es hat gerockt und zwar monströs!

Wie schon in den vergangenen Shows zu Aenima und Lateralus schoss mir gestern Abend mehrfach ein “ich bin unwürdig” durch den Kopf, wärend ich staunend Danny Carey studierte, welcher hinter dem Schlagzeug Schwerstarbeit verrichtete. Mindestens vier Arme, drei Beine und sechs unabhängig funktionierende Gehirne sind nötig, um die Felle und Becken derart musikalisch zu quälen.

Ähnliches dürfte in Ralf vorgegangen sein, als Adam Jones Dinge aus seinem Sechssaiter zauberte, die einem das Fürchten lehren könnten. Die fast schon bedrohlichen Gitarrenwände schienen die Luft im Raum gänzlich zu verdrängen und das Atmen unmöglich zu machen.

Ein, die Arena bis in die Grundfesten erschütternder Bass durchfuhr uns und versetzte eine, auf einem Gigcase stehende Flasche nahezu in einen minutenlangen Schwebezustand. Ich verbeugte mich im Geiste einmal in Daniels Namen, er konnte gestern leider nicht dabei sein, vor Justin Chancellor.

Maynard James Keenan, stellenweise in eine Art Feitstanz verfallen, posierte vor vier übergroßen Videoleinwänden um mal flüsternd, mal hypnotisch singend, mal markerschütternd schreiend seine Sicht der Dinge zu verkünden.

Ein Rockkonzert der Extraklasse, für das sich wiedermal jeder Cent gelohnt hat. Wer Tool noch nie Live gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Ich freue mich jedenfalls schon auf’s nächste Mal…

Ein Kommentar

  1. Ohrenbetäubend laut aber trotzdem Weltklasse!


Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein um einen Kommentar zu schreiben.